Kleines Update für das WordPress-Plugin

Nach einer ganzen Weile haben wir uns mal wieder das WordPress-Plugin von TxtBear angesehen. Dabei haben wir bemerkt, dass einige Schnittstellen innerhalb von WordPress sich seit unserer letzten Version aus dem Jahr 2010 geändert haben. Daher gibt es jetzt ein kleineres Update, so dass Miniaturvorschauen von Dokumenten und eingebetteten Ebooks wieder funktionieren.

Die Aktualisierung für das TxtBear-Plugin ist jetzt im WordPress-Pluginverzeichnis verfügbar. Ein direktes automatisches Update aus einer bestehenden WordPress-Installation ist auch möglich.

TxtBear für WordPress 1.1.2223.2113 herunterladen

6 Fragen an die Gründer von TxtBear

Heute traf ich Stefan Thomas und Jörg Schieb, die Gründer von TxtBear, um ihnen einige Fragen zu stellen.

Wie wurde die Idee hinter TxtBear geboren?

Stefan: Anfang 2009 haben wir bei unserem Ebook-Shop eload24.com selbst einen browser-basierten PDF-Viewer gebraucht. Die vorhandenen Lösungen waren alle entweder zu restriktiv oder nicht kompatibel mit modernen Plattformen (iPad, etc.). Daher haben wir letztendlich entschieden, selbst einen Viewer zu entwickeln.

Jörg: Wir waren auf der Suche nach einem Onlinedienst, der uns ermöglicht, mit Dokumenten Geld zu verdienen und gleichzeitig Lesern die Möglichkeit zu geben, online in vorhandene eBooks zu schauen. Konkret ging es darum, vorhandene eBooks von eload24.com im Onlineshop von eload24.com zum Reinschnuppern zur Verfügung zu stellen, ähnlich wie Amazon das mit „Look Inside“ macht. Wir haben einige Lösungen gefunden und uns auch näher angeschaut, aber keine hat uns wirklich überzeugt. Die meisten haben mit Flash gearbeitet und waren nicht besonders benutzerfreundlich. Auch war in der Regel ein manueller Upload der Dokumente erforderlich. Deshalb haben wir gedacht: Das geht doch besser – und wir haben damit begonnen, eine eigene Lösung zu „bauen“.

War es nur eine vage Idee, oder schon sehr konkret bzw. detailliert?

Jörg: Der Grundgedanke war konkret und auch an einem eigenen Bedürfnis orientiert: Wir wollten im PDF-Format vorliegende eBooks online verfügbar machen, damit Leser sich vorab einen Eindruck vom Inhalt machen können. Doch das war nur die Initialzündung: Schnell hatten wir mehrere Dutzend weitere Ideen, was ein Onlinedienst können müsste, um uns rundum glücklich zu machen – und hoffentlich auch andere User. Die Idee für TxtBear war geboren: Dokumente schnell, effektiv und kostenlos im Web verfügbar machen, schneller als andere, mit besserer Qualität und mehr Komfort. Das war unser bescheidenes Ziel.

Stefan: Zu Beginn wollten wir nur eine Lösung die unseren eigenen Bedürfnissen entspricht, aber wir haben schnell gemerkt, dass andere Verlage auch großes Interesse an besseren Lösungen für die Anzeige ihrer Inhalte haben. An dem Punkt ist das finale Konzept für TxtBear entstanden, welches auch heute noch gilt.

War von Anfang an klar, wie diese Idee umgesetzt werden müsste?

Stefan: Wir wollten Erweiterbarkeit und saubere APIs, damit sich die Technik vielseitig einsetzen lässt. Außerdem wollten wir das Rad nicht neu erfinden, daher haben wir stark auf Open-Source gesetzt. Also würde ich sagen, ja, es hat sich schnell eine technische Richtung heraus kristallisiert.

Was war das größte Problem, das gelöst werden musste, um TxtBear zu schaffen?

Jörg: Eine der größten Herausforderungen ist in meinen Augen die Skalierbarbeit: Unabhängig davon, wie viele Menschen den Dienst nutzen – und wie viele gleichzeitig –, muss TxtBear gewohnt zuverlässig und schnell arbeiten. Wir wollten von Anfang an sicherstellen, dass der Benutzer nie auf TxtBear warten muss, unabhängig davon, ob er gerade ein neues Dokument in TxtBear einstellt oder ein vorhandenes Dokument abruft.

Stefan: PDF ist ein sehr komplexes Dateiformat mit vielen Optionen. Alle Aspekte des PDF-Standards zu unterstützen und die zahlreichen Eigenheiten mancher PDFs, war und ist eine große Herausforderung.

Wenn ihr heute auf das Projekt schaut – gibt es noch viele Baustellen?

Stefan: Fünf Monate nach Gründung sind die Kerntechnologien online, aber unsere Feature-Wunschlisten sind noch immer sehr lang. Einige der besten Ideen sind uns wahrscheinlich noch gar nicht eingefallen. Daher wird uns wohl so schnell nicht langweilig.

Jörg: TxtBear ist noch lange nicht da, wo wir TxtBear sehen. Es gibt noch mindestens 1’000 gute Ideen, die wir umsetzen wollen. Unsere User geben uns interessantes und konstruktives Feedback. Durch den Einsatz in der Praxis zeigen sich die Stärken, aber auch eventuelle Lücken. Wir schauen genau hin und entwickeln dort weiter, wo Erfordernisse entstehen. Denn wir wollen natürlich, dass TxtBear für möglichst viele User interessant und das richtige Werkzeug ist. Gleichzeitig verändert sich das Internet in einem rasanten Tempo, auch darauf muss reagiert werden. Wir wollen TxtBear natürlich auch in sozialen Netzwerken etablieren, um nur ein Beispiel zu nennen.

Stefan: Übrigens, wenn Sie selbst eine Idee oder einen Wunsch haben, was wir noch entwickeln könnten, schicken Sie uns doch einfach einen Tweet: http://twitter.com/txtbear

Wo seht ihr TxtBear in 5 Jahren?

Stefan: Fünf Jahre sind im Internet eine Ewigkeit. Ich hoffe, dass wir in den nächsten ein, zwei Jahren eine Entwicklergemeinde rund um TxtBear aufbauen können. Wenn wir das schaffen, könnte TxtBear in fünf Jahren die Basis für verschiedenste Projekte sein. PDF-Reader für Sehbehinderte, eine kollaborative Office-Suite, ein Online-Formular Dienst uvm. Viele solche Dienste gibt es schon, aber mit TxtBear könnten die Betreiber enorm Entwicklungskosten sparen und neue Funktionen ermöglichen.

Jörg: TxtBear wird zu einem der wichtigsten Werkzeuge für Dokumente im Web werden. Privatleute können damit ihre Dokumente bequem und sicher hosten – und auch noch Geld damit verdienen. Verlage können ihre eBooks oder Zeitschriften im Web publizieren und ohne Aufwand auf allen wichtigen Plattformen verfügbar machen, ob PC, Smartphone oder Tablet-PC. Gleichzeitig sehen wir TxtBear als leistungsfähige ePaper-Lösung für Online-Broschüren, Zeitungen, Zeitschriften und Dokumente jeder Art. Wir sind überzeugt davon, dass sich TxtBear durchsetzen wird.

Das Interview führte Klaus Neumann, Freelancer bei TxtBear.

TxtBear in deinen Browser bringen

PDF-Dokumente im Netz anzuzeigen kann kompliziert sein: du brauchst das Adobe Reader-Plugin, und es dauert ewig, bis das Dokument geladen ist. Außerdem ist Adobe Reader für seine Sicherheitslücken bekannt.

Wir kannten diese Probleme, und wir mochten sie nicht. Daher haben wir uns angesehen, wie wir die Einfachheit von TxtBear in deinen Browser bringen können. Heute veröffentlichen wir unser erstes Ergebnis: die TxtBear-Erweiterung für Google Chrome.

Nutze das Schweizer Messer für Dokumente, und zeige PDFs und andere Dokumente direkt in deinem Browser an – kein Plugin, keine Wartezeit, keine Sicherheitsprobleme. TxtBear hilft dir dabei.

TxtBear ist nun installiert.

Nach der Installation der Erweiterung schreibt TxtBear alle Links auf PDFs und andere Dokumente um, damit sie im TxtBear Viewer geladen werden. Auch bemerkt TxtBear, sobald du auf einen Dokument-Link klickst, der deinen Browser startet, und zeigt auch diese Dokumente im TxtBear Viewer an.

Tipp: Du möchtest auf ein bestimmtes Dokument zugreifen wie vorher? Klicke mit der rechten Maustaste auf den Link und verwende das Kontextmenü von TxtBear. In den Optionen kannst du auch angeben, dass Links auf bestimmten Websites nicht umgeschrieben werden sollen.

Du hast eine Idee oder einen Funktionsvorschlag? Sende uns einen Tweet unter http://twitter.com/txtbear, oder schreibe hier einen Kommentar!

—Übrigens… Wir wissen, dass du vielleicht Internet Explorer oder Firefox anstelle von Chrome verwendest. WIr arbeiten daran! :-)

Ein Update für das WordPress-Plugin von TxtBear

Dokumente ganz einfach in Deinen Blog einbetten – das ist, was das TxtBear-Plugin für WordPress ermöglicht. Seit der Einführung im Januar 2010 wurden bereits viele eingebettete Dokumente erstellt.

TxtBear plugin for WordPress

Einige Benutzer haben jedoch berichtet, dass sie mit dem Updater im Plugin keine Dateien hochladen können. In ihrer Installation von WordPress funktioniert die Schaltfläche „Durchsuchen“ nicht so, wie sie soll – beim Anklicken passiert einfach gar nichts.

Wir haben untersucht, woran das liegen könnte. Dann haben wir das Plugin so geändert, dass es mit den WordPress-Themes zusammen arbeitet, die diese Websites verwenden. Jetzt kollidiert der Code unseres Plugins nicht mehr mit dem Javascript (dem Programmcode) des Themes. Gleichzeitig haben wir Unterstützung für WordPress 3.0 hinzugefügt (3.0 ist übrigens eine geniale WordPress-Version!).

Falls Du das TxtBear-Plugin für WordPress in einer Version kleiner als 1.1.11 hast: bitte aktualisiere jetzt.

Du hast noch immer Probleme mit dem Plugin? Was können wir besser machen? Wir freuen uns, von Deinen Ideen und Vorschlägen zu erfahren!

Dokumente in deinem Blog freigeben, mit Vorschau

Du bist Blogger und möchtest Dokumente in deinen Blogbeiträgen freigeben? Dateien wie Adobe PDF fürs Web aufzubereiten und dann einzubetten ist jedoch nicht immer so einfach, wie es sein könnte. Außerdem haben viele Benutzer entweder nicht das Browser-Plugin installiert, um diese Dokumente anzuzeigen.  Oder sie sind wegen der jüngst entdeckten Sicherheitslücken in Adobe Acrobat beunruhigt.

Mit dem TxtBear-Plugin für WordPress wird das Einbetten und Freigeben von Dokumenten für deine Leserschaft viel einfacher.  Ein Dokument einzubetten geht jetzt so einfach:

  1. Das Symbol Dokument einbetten anklicken,
  2. Ein Dokument auf deiner Festplatte auswählen – oder alternativ die Web-URL eines Dokuments angeben –,
  3. Die Schaltfläche Hochladen anklicken,
  4. Einen Stil zum Einbetten auswählen, und
  5. Einfügen anklicken.  Nichts einfacher als das.

Für deine Leser ist das Anzeigen und Lesen des freigegebenen Dokuments genau so einfach: Sie können einfach auf die Dokument-Vorschau klicken, die innerhalb deines Beitrags angezeigt wird, und der leichgewichtige Betrachter startet verzögerungsfrei. Sogar für Dokumente mit 800 Seiten!

In den nächsten Wochen gibt’s Schritt-für-Schritt-Anleitungen über das TxtBear WordPress-Plugin.

Du kannst das TxtBear-Plugin für WordPress im offiziellen WordPress Plugin-Verzeichnis herunterladen.
Tipp: Auch wenn die Download-Seite Englisch ist – das Plugin ist mehrsprachig.

Soziale Dokumentation

Die beste technische Dokumentation die mir je über den Weg gelaufen ist die von PHP. Ganz klar. Und das ist interessant, da sie nichts wirklich besonders macht. Sie hat eine konsistente Navigation, klar. Sie ist sehr ausführlich, klar. Das sind alles wichtige Punkte, aber was sie wirklich unglaublich nützlich macht ist die Beteiligung der PHP Gemeinschaft. Sehr oft enthält ein Kommentar bereits die gesuchte Lösung für genau das Problem das man recherchieren möchte.

Natürlich ist das ein Vorbild, das wir nachahmen wollen. Darum, in typischer Startup Manier, haben wir kurzerhand Disqus Comments installiert. Dauerte ganze fünf Minuten und erlaubt nun unseren Nutzern direkt mit unseren Entwicklern zu interagieren. Später wollen wir natürlich ein System, welches nicht JavaScript-basiert ist und dadurch die Kommentare für Suchmaschinen indizierbar macht. Für den Moment jedoch ist das ein schnell aufgesetztes und hoffentlich sehr nützliches Features.

Also wer Interesse hat, kann sich gerne mal als Beispiel einen Blick auf unsere API Dokumentation werfen! Und wer damit arbeitet wird gebeten seine Fragen und Anregungen als Kommentare (wenn möglich, bitte auf Englisch) zu hinterlassen. Danke!